Moppeds

Mal ohne Leder.2007 wollte ich, nach jahrelanger Abstinenz, wieder Mopped fahren. Lederklamotten hatte ich schon bei Paulsen auf der Veddel in Hamburg gekauft, aber keinen vernünftigen fahrbaren Untersatz gefunden.
Nach langer Zeit meldete sich mein alter Kumpel John, mit dem ich früher BMW gefahren bin, bei mir.
Der fuhr mittlerweile Moto-Guzzi und verkaufte mir seine alte V7 (seine T3 hat er behalten) mit vielen Ersatzteilen.
Im Internet stieß ich dann auf den „Stammtisch Wilder Westen“ – und spätestens von da an war klar, dass ich nix anderes mehr als Moto-Guzzi fahren wollte.

Natürlich war mir klar, dass ich ab und zu an der alten V7 Baujahr 1970 schrauben würde, als ich sie von meinem Kumpel John kaufte.
Meine Guzzi V7
Als kur vor der Fahrt nach Collenberg 2009 der dritte Gang gaaaanz üble Geräusche machte, wenn er unter Last lief, außerdem überall Rostbefall war und auch ein Motorsimmering hinüber war, gab’s nur eines:

Jetzt wird neu aufgebaut!

Um das Ganze zu dokumentieren und auch als „Denkmal“ für die netten Menschen, die mir mit Rat und Tat in diesen schweren Zeiten zur Seite stehen, werde ich hier Bericht erstatten.

Update 2011

Natürlich liegt die V7 immer noch zerlegt, aber frisch lackiert, sicher und trocken, in der Garage.

Damit ich nicht immer weinen muss, wenn andere fahren, habe ich mir September 2011 ein Zweitmopped gekauft, eine California Jackal Bj. ’99.
Sie läuft wunderbar und hat schon ein paar nette Touren mit mir hinter sich gebracht.

Update 2012
Die V7 ist jetzt schwarz.

Wer etwas über meine Arbeit erfahren möchte:
www.frank-hempel.de