Hempels kleine Guzzi-Welt - Erlebnisse mit der California Jackal und der V7

Koffer für die V85

Ich musste lange auf die Lieferung der Koffer von MyTech warten, weil der italienische Hersteller Zuliefererprobleme hatte.
Es sollten aber unbedingt die schwarzen mit den roten Ecken sein …

Thomas, ein sehr freundlicher und engagierter Mitarbeiter von Moko, dem deutsche Importeur, hatte mir aber angeboten, bis dahin mit grauen Koffern zu fahren oder Soft X Seitentaschen auszuprobieren. Aber so dringend war es denn bei mir nicht, also habe ich drauf verzichtet.

Freitag kam die V85 TT aus der 10000er Inspektion, der Paketbote brachte mir die die großen Kartons – so konnte ich die Koffer sofort anbauen.
(Obacht: Die beiden Schrauben für den Kofferhalter links unten sind länger als die anderen!)

Das Warten hat sich gelohnt, die Teile sehen richtig geil aus!

Hier gibt’s die Sachen von MyTech zu bestaunen/kaufen:
https://mytech-motorrad.de/

Thüringen Treffen 2023

Wenn es nicht das Thüringen-Treffen gewesen wäre – ich wäre schön im trockenen auf dem Sofa zuhause geblieben …
Außerdem will die neue (gebrauchte) V85 TT ausgeführt werden.

So aber machen sich Bob (auf meiner Jackal, weil seine Elfe noch in der Werkstatt ist) und ich trotz vorhergesagtem Dauerregen in Regenklamotten auf den Weg gen Osten.
Kurvenreiche Strecke haben wir uns abgeschminkt.
Nachdem es zuerst moderat regnet, wird es bald richtig nass. Wir schaffen es offensichtlich, direkt unter der Regenfront gen Osten zu fahren.

Immerhin gibt es eine kleine Regenpause.
In Gießen hört es auf zu gießen, als wir Pause drinnen im Burger-King machen …
Da sind wir aber auch schon durch und durch nass, irgendwann findet das Wasser eben seinen Weg in die Regenklamotten.
Und pünktlich zur Weiterfahrt setzt der Regen wieder ein …

Irgendwann, nach gefühlten 100 Stunden im Regen, kommen wir auf dem Platz an der Saale in Rudolstadt an.
Wir sind echt am Arsch, durchgefroren mit nassen Klamotten.

Ich Hornochse habe natürlich, im Gegensatz zu Bob dem Fuchs, keine Ersatzhose oder trockene Schuhe dabei und steuere gerade auf eine Depression zu, da naht Hilfe:

Pfälzer Guzzi-Treffen

Auf mein neues, altersgerechtes Mopped, die V85 TT, schnalle ich das ebenfalls neue Tipi-Zelt und ab geht’s zum Treffen nach Vorderweidenthal in die Pfalz.
Weil ich noch einen Arzt-Termin (Vorsorge) habe, komme ich erst relativ spät los, das stört mich aber nicht.
Mit der guten Calimoto-App geht’s kurvenreich gen Süden.

Aus Schaden wird man klug, und so bleibe ich auch dieses Mal beim abendlichen Feiern beim Bier, die „Schoppe“(Schorle)-Mischung der Eingeborenen ist sehr lecker, beinhaltet aber nur geschätzte 2 Fingerbreit Wasser, so dass man sich da leicht mit der Menge des aufgenommenen Alkohols vertut …
😀

Abends gibt es die angekündigten Regenschauer.
Viele Guzzisti flüchten sich unter das Dach des Gebäudes des SC-Vorderweidenthal.
Und ja, ich gebe zu, dass ich die Initialzündung für den Applaus für die, die auf dem „Catwalk“ zum Toilettenwagen unterwegs waren, gegeben habe.
Es war sehr lustig.

Nachts fiel mir dann gottseidank noch ein, dass ich vergessen hatte, meine Platte unter den Seitenständer zu packen.
Denn der ansonsten steinharte Boden hat bei Regen die Eigenschaft, sehr weich zu werden.
Das Mopped stand also am nächsten Morgen noch und auch das Zelt hat Wind und Regen wunderbar getrotzt.

Thüringen Tour 2022

Ich hatte wenig Zeit und Lust mich um das Mopped-Blog zu kümmern (und ja – es heißt „das“ Blog, abgeleitet von Web-Log(buch)).

Deshalb erst jetzt ein paar Eindrücke vom Guzzi-Treffen bei den phantastischen Gastgebern, den „Saale-Adlern“, in Rudolstadt im letzten Jahr.

Der Prozeder ist ja immer das gleiche: (Meist) Freitag Anreise – abends essen, trinken, klönen.
Sonnabends dann Ausfahrt, nachmittags lecker Kaffee und Kuchen, abends (wer hätte das gedacht) essen, trinken, klönen.
Sonntag dann Abreise, je nach Entfernung des Heimatstandortes, früher oder später.

Hervorzuheben sind natürlich bei der Thüringen Tour

  • das hervorragende Essen (vor allem am Samstag mit gegrillter Thüringer Bratwurst)
  • die Ausfahrt, die nicht nur wunderschöne Strecken beinhaltet, sondern auch immer etwas für die Bildung beinhaltet und
  • die Herzlichkeit, mit der wir Guzzisti in Rudolstadt empfangen und umsorgt werden.

Super war, dass wir, Tom sei dank, die Staumauer des Pumpspeicherwerkes von innen besichtigen konnten.
Da fragt man sich am Ende des Tages, was am Besten war: Der Bildungsausflug in die Staumauer, die Thüringer Knödel beim Mittag, der Kuchen am Nachmittag oder die Thüringer Bratwurst und gute Gespräche mit netten Menschen spätabends am Lagerfeuer.