Ab nach hause

Nach Frühstück, Zeltabbau und Verabschiedung von den superfreundlichen „Fare Amici di Moto Guzzi“ Mecklenburg, die das Treffen so gut organisiert haben wie jedes Jahr, mache ich mich bei knackigen 13° auf den Weg Richtung Heimat.

Wie auf dem Hinweg, ist die Tour keine fahrerische Herausforderung, aber ok bei bis zu 20°C und netter Landschaft. Ganz nach hause werde ich es heute nicht schaffen, also buche ich mir irgendwann am frühen Nachmittag ein Hotel in Göttingen.

Unterwegs komme ich zufällig an der Dömitzer Eisenbahnbrücke vorbei, die ich schon vor 13 Jahren besucht habe. Ich mache eine Pause und bewundere das großartige Bauwerk, das damals noch nicht begehbar war.

In Göttingen angekommen, gucke ich erst mal bei den Häusern vorbei, in denen meine Großeltern gewohnt haben und wo ich als Kind und Jugendlicher oft gewesen bin.
Da kommen schöne Erinnerungen hoch.

Das Hotel Novostar ist einfach, aber gut, mit superfreundlicher Rezeptionistin.
Das Chinesische Restaurant „Orchidee“ im gleichen Gebäudetrakt hat heute das reichhaltige „Sonntagsbüffet“, das ich mir am Abend nicht entgehen lasse.

Als ich am nächsten Morgen aus dem Fenster schaue, ist das Wetter schlecht – wie vorhergesagt.
Der freundliche Rezeptionist besorgt mir eine große Mülltüte, die ich als Regenhaube für meinen Tankrucksack benutze, die „richtige“ habe ich zuhause vergessen.
Die Regenüberschuhe aus Silikon haben Löcher, ein Schuh ist ganz kaputtgerissen. Ich will die Löcher reparieren, aber selbst mein super Gewebeband hält leider nicht.
Es ist schon das dritte Paar, das immer an den Berührungspunkten von Brems- bzw. Schalthebel kaputt geht. Bei den Temperaturen ohne Überschuhe fahren – das geht garnicht.

Aber Glück im Unglück: Eine Louis-Filiale ist nur 200 Meter entfernt.
Ich greife zu den teureren Überschuhen, die fühlen sich schon mal besser und stabiler an.
Der freundliche Verkäufer zieht sie mir an – in meiner Motorradkluft mit Regenzeug drüber bin ich ein bisschen unbeweglich …
🙂

Nun hat sich also auch die erhoffte kurvenreiche Fahrt nach erledigt, bei knackigen 7° und Regen fahre ich auf der Autobahn nach hause.
Auch wenn ich jetzt gefühlt eckige Reifen habe – schön war es trotzdem!

Wie immer an dieser Stelle:
Ein herzliches „Dankeschön“ an die Rostocker für das entspannte und gelungene Guzzi-Treffen!

Kategorie: Allgemeines

Vorheriger Artikel:
«

  • Kommentare

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert