Guzzi Forumstreffen 2026
Di., 02. Juni 2026
Freund Bob besucht uns am Donnerstag vor dem Treffen, damit wir dann zsammen zum „Ferienzentrum Albert Schweitzer“ am Edersee fahren können, wo sich die Forums-Mitglieder treffen.
Nach einem schönen Abend machen wir uns am nächsten Morgen ganz entspannt Frühstück, packen unsere Siebensachen und fahren relativ spät los. Es ist ja selbst über die Calimoto kurvenreiche Strecke nicht so weit.
Bob hat noch Sprit für 175 Kilometer, wir wollen dann, wegen des Benzinpreises, so erst gegen 12 Uhr tanken.
Es geht durch das romantische Seligenstadt und dort mit der kleinen Fähre, die ich schon von meiner letzten Tour kenne, über den Main.




Wir fahren durch wunderbare Landschaft bei bestem Wetter und schönen Strecken irgendwo im Nirgendwo so vor uns hin.
Aber die Uhr tickt: 12 Uhr rückt immer Näher und auf dem Display meiner V85 TT werden nur noch drei Striche anstatt der verbleibenden Kilometer mit der Tankfüllung angezeigt.
Ich halte an.
Auch bei Bob sieht es eng aus mit dem verbbleibenden Benzin, auch bei ihm ist keine Kilometerangabe, sondern sind nur noch drei Striche zu sehen. Wir beschließen, einfach weiter zu fahren, eine Alternative fällt uns nicht ein.
Es ist mittlerweile „high noon“, als plötzlich vor uns das Ortsschild von Ulrichstein auftaucht. Und man sieht auch schon die Schilder einer Tankstelle und der Sprit ist hier echt günstig: 1,88 € pro Liter!
Also fix getankt und rein zum Bezahlen.
Als wir wieder rauskommen, muss ich wirklich laut lachen: Der Preis ist um 18 Cent pro Liter gestiegen!
So viel Glück auf einmal: Erst haben wir eine Tanke auf den letzten Drücker gefunden und dann noch den günstigen Preis bekommen, obwohl es schon nach 12 Uhr war …
🙂
So langsam wird es Zeit für eine Pause.
Es ist ziemlich warm und ein kleiner Hunger meldet sich auch schon.
In Ermangelung einer ansprechenden Gaststätte an der Strecke biegen wir, nachdem wir bei Google Maps geguckt haben, ab nach Amöneburg. Es geht den Berg hoch zum Marktplatz in dem bezaubernden, historischen Städchen.
Wir kehren im „Café Markt 17“ ein und werden von der resoluten aber humorvollen Inhaberin mit selbstgebackenem Brot und lecker Capuccino verwöhnt.
Wir sehen uns die liebevoll eingerichteten Räume des Hauses an, in dem es im ersten Stock Räume für Veranstaltungen gibt, im zweiten Obergeschoss kann man schöne und ausgefallene Dinge kaufen.
„Markt 17“ ist unbedingt einen Besuch wert!











Ich: Strammer Max ohne Eier.

Die Route
Schließlich kommen wir am frühen Nachmittag im Ferienzentrum in Asel an.
Der Rest ist wie immer: Zelt aufbauen, alte Bekannte und Freunde begrüßen und schon mal ein Kaltgetränk zu sich nehmen.
Zum Abendessen gibt es heute wieder die legendäre Gulaschsuppe von „Herbergsvater“ Ralph Fährmann.
Das Wetter schlägt um und das große Versammlungs-Zelt wird hurtig abgebaut, damit es nicht wegfliegt.
Dennoch wird es eine lange Nacht mit ein bisschen zuviel Alkohol und vielen lustigen Gesprächen …












Ich schlafe einfach noch ein bisschen weiter, als sehr früh am Morgen noch Regentropfen auf mein Zelt trommeln.
Eine der Ausfahrten (super: drei unterschiedlich lange Touren) wollte ich sowieso nicht mitmachen, sondern einen entspannten Tag auf dem Platz verbringen.
Das Wetter klart auf, und während dir erste Gruppe noch bei bedecktem Himmel aufbricht, startet die dritte Ausfahrt schon bei strahlendem Sonnenschein.
Und auch dieses Jahr gibt es die super-soziale, grandiose Aktion von Beard (Bernd) und Karsten:
Jeder kann sich einreihen, um sein Mopped optimal mechanisch (synchronisieren) und elektronisch einstellen zu lassen.
Die beiden wissen am besten wie es geht, schließlich hat Bernd sogar die Software „Guzzi Diag“ geschrieben!



















Gegen 17 Uhr ist mir dann doch zu langweilig auf dem Platz und es juckt in der Gashand.
Also tausche ich kurze Hose gegen Motorradklamotten, lass mir von Calimoto eine Rund-Tour von 1 Stunde erstellen und reite vom Hof. Eine gute Entscheidung: Landschaft und Straßen sind wunderschön.
Abends gibt es heute Grillgut und dann die üblichen Benzin- und sonstigen hochphilosophischen Gespräche.
🙂




Auch der Sonntagmorgen startet mit Regen.
Einige haben sich noch sehr früh vor der Schlechtwetterfront auf den Weg gemacht, die meisten plünnen sich die Regenklamotten an und fahren nach hause.
Bob und ich lassen uns Zeit. Und siehe da: Es klart auf, sogar die Sonne kommt raus und wir können im Trockenen zusammenpacken.
Erst gegen 11 Uhr verlassen wir das gastfrundliche Ferienzentrum.
Wir wollen noch ein Stück zusammen fahren, aber schon nach kurzer Zeit verabschiede ich mich, weil mich mein Navi von der Hauptstraße weg schickt.
Fehler von mir: Ich hatte Calimoto zu spät gestartet und deshalb sollte ich wieder kurvenreich zum Platz fahren, um meine Tour nach hause zu starten.
Weil ich die Strecke aber schon kenne, kann ich die navigation abbrechen und dann den direkten Weg gen Süden nehmen …
😀
Wie so oft habe ich Glück mit dem Wetter und komme trocken in Wiebelsbach an – wo es dann eine viertel Stunde später zu regnen anfängt!







Danke an Beate und den Rest des Teams, die das Ganze wieder vortrefflich organisiert haben und Dank natürlich an die großartigen Gastgeber des „Ferienzentrums Albert Schweitzer“!
Kategorie: Allgemeines

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